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Winterbummel 32. RPB/FKB - Winterbummel am 29. 01. 02Kalt wars; aber so schöööön! Eisig kalt, kein Hund jagt man bei dieser Kälte auf die Strasse, doch 28 RPB-ler und FKB-ler fanden sich in der ebenfalls eisigen Schalterhalle der SBB um 08.00 früh zum Winterbummel ein. Glücklicherweise stand der Zug nach Olten/Dulliken schon bereit, so wurde das Warten auf die Abfahrt im ungeheizten Abteil etwas erträglicher. Grosses Staunen, als uns nach dem schwarzen Loch in der sonst nebelgeplagten Bahnmetropole Olten heller Sonnenschein begrüsste. Eigentlich klar; wenn Engel reisen! In Dulliken dem Wohnort der diesjährigen Organisatoren, Priska und Walter Hofmann, wurden wir im Klubhaus des 1. FC Dulliken (Ligazugehörigkeit ist dem Schreiber nicht bekannt) vom dortigen Baizenteam im grossen gutausgerüsteten Klubhaus herzlich empfangen. Die immer noch in den Kleider steckende, bleierne Kälte wurde bei einem guten Kaffee mit Gipfeli endgültig abgeschüttelt. (jedenfalls hatte anschliessend niemand eine Grippe im Anzug) Wohlgenährt, warm und gut gelaunt nahmen wir die Wanderung in der herrlichen Auenlandschaft entlang der Aare bis Schönenwerd unter die Füsse .Teilweise über vereiste Flächen gleitend, erreichten wir den, von „Joblesspeople“ (Personen ohne Job aber mit Arbeit), wieder wunderbar hergerichteten öffentlichen Park der einstigen glorreichen Schuhfabrik Bally. Zum Erstaunen vieler Paddler konnten die nach Originalplänen wieder hergestellten Pfahlbauten aus den Juraseen (Bieler-/Neuenburger-/Murtensee) bewundert werden. So mancher macht sich seine Gedanken über die Auswüchse der heutigen Architektur und deren Funktionalität und Auswirkungen auf das gesellschaftliche, familiäre Zusammenleben. Beim herrlichen Mittagessen, das fast alle genossen, kam ein „Nüdelifreak“ bei den servierten Hörnli so richtig ins Schwärmen. Aber was soll’s, Abnehmen ist heute ja in ! Auch die wenigen „Vegifans“ schlabberten genüsslich ihre „Körner und Zugemüse“. Der anschliessende Grappa oder Cognac löste dann so manchem die Zunge und das Paddlerlatein machte seine Runde von Tisch zu Tisch. Nach den sportlichen und kulinarischen Genüssen wartete nur noch das kulturelle Highlight des Tages auf uns. Von den Organisatoren, die keine Kosten scheuten, wurde speziell für unseren Besuch im Paul Guggelmann Museum in Schönenwerd der Künstler persönlich eingeflogen. Mit spassigen Worten konnten wir erfahren wie Paul Guggelmann als ehemaliger Schumacher und Manager bei Bally, sein Wissen und „schuhmacherisches Können“ in Kunstwerke aus Metall umgesetzt hat. Die Kunstwerke, welche jeweils ein ganz bestimmtes Thema aus Wirtschaft, Religion und Illusionen darstellen, sind alle beweglich und sehr filigran. Ursprünglich von Dampf-maschinen angetrieben, sind sie heute alle elektrifiziert. Die Kunstwerke sind alle unverkäuflich und werden nur ab und zu an Wanderausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Ein Museumsbesuch bei Paul Guggelmann ist eine Reise nach Schönenwerd wert! Besten Dank an die Organisatoren. Peter A. Gisin
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